Top 10 Hunderassen


Es gibt über 800 verschiedene Hunderassen auf der Welt. Jede davon hat ihre Besonderheiten – genauso wie jeder Hundehalter. Aber welche Rassen gibt es eigentlich bei uns und wie häufig kommen sie vor? Wir klären auf! Und zeigen euch jetzt die 10 beliebtesten Hunderassen und ihr werdet überrascht sein, wer auf Platz 1 ist … Am Anfang war der Wolf, denn ganz ursprünglich stammen ja alle Hunde vom Wolf ab. Erst der Mensch hat den Wolf zum Haustier gemacht und die große Artenvielfalt geschaffen, die wir heute genießen. Man kann uns Menschen also für vieles verantwortlich machen, aber ohne uns würde es wohl keine Hunde geben. Und welche der Arten gibt es bei uns am häufigsten? Wir zeigen sie euch! Auf Platz 10: Border Collies. Die quirlige Unterart der Collies ist besonders lebhaft und wird deshalb auch gerne im Hundesport eingesetzt. Die Rasse stammt aus Großbritannien – das Wort „Border“ bezieht sich auf das Grenzgebiet zwischen Schottland und England. Als „Collie“ bezeichnet man etwas Nützliches. Damit ist ein Border Collie sozusagen „Etwas Nützliches aus dem Grenzland“. Bis vor ein paar Jahren waren Border Collies noch als reine Hütehunde bekannt – mittlerweile sind sie wegen ihres sanften und treuen Charakters auch als Familienhunde beliebt, die ihre Herrchen und Frauchen allerdings fordern! Ebenfalls anspruchsvoll und alles andere als ein reiner Schoßhund: Unser Platz 9, die Yorkshire Terrier. Auch sie wurden ursprünglich für etwas sehr Nützliches gezüchtet: Sie sollten im späten 19. Jahrhundert Mäuse und Ratten in den englischen Industriestädten jagen. Auch heute noch haben sie diesen Jagdinstinkt, einen ausgeprägten Spieltrieb und Bewegungsdrang – und sollten besser nicht unterschätzt werden! Typisch Terrier: Yorkshire Terrier legen sich gerne mal mit großen Gegnern an. Das tun sie auch mit ihrer kleinen Größe sehr überzeugend – und trotzdem sind sie mit ihrem hübschen, langen Fell wirklich sehr niedlich. Übrigens: Weil sie keinen Fellwechsel haben, sind sie bei Allergikern sehr beliebt. Wie auch die Border Collies echte Workaholics: Unser Platz 8, Australian Shepherds Auch sie wurden ursprünglich als Hütehunde gezüchtet. Anders, als der Name vermuten lässt, stammen sie nicht aus Australien, sondern aus Amerika. Ihren Namen haben sie wegen der australischen Schafe, die die Einwanderer mitbrachten und die sie hüten sollten. Der fleißige „Aussie“ wird heute gerne auch als Rettungshund oder Fährtenhund eingesetzt. Wenn er in einer Familie lebt, muss er gut ausgelastet werden. Bei Ausdauersportarten wie Agility sind sie ganz weit vorn mit dabei. Auf Platz 7 der beliebtesten Hunderassen: Golden Retriever. Ideale Familienhunde mit sanftmütigem Charakter. Golden Retriever vertragen sich sehr gut mit Fremden und vor allem mit Kindern. Sie sind ganz besonders bemüht, den Menschen zu gefallen. Deshalb werden sie auffallend häufig als Behindertenbegleithunde oder auch als Rettungs- oder Spürhunde eingesetzt. Ursprünglich wurden sie in Großbritannien als Jagdhelfer gezüchtet, um geschossene Vögel zu apportieren. Das könnt ihr heute auch noch merken: Sie lieben es, Bälle zu bringen und sind sehr gute Schwimmer. Ein etwas kleinerer Jagdhelfer: Platz 6, Jack Russel Terrier. Sie werden nach wie vor gerne als Jagdhunde gehalten, weil sie so robust, flink und arbeitswillig sind. Weil sie zum eigenständigen Arbeiten gezüchtet wurden, ist ihre Erziehung nicht immer ganz einfach. Wenn die kleinen Energiebündel ausreichend gefordert werden, sind sie aber auch tolle Familienhunde, die sich durch Spielspaß, Begeisterung und Treue auszeichnen. Auf Platz 5: Französische Bulldoggen. Ja, ja, die lieben Kraftprotze! Sie stammen von englischen Bulldoggen ab, aber ihren Ursprung als Jagdhunde und als Hunde, die für Hundekämpfe eingesetzt wurden merkt man ihnen überhaupt nicht mehr an. Typisch für französische Bulldoggen sind die niedlichen Fledermausohren. Leider haben sie oft Probleme mit ihrer flachen Nase. Dafür sind sie die treusten Seelen: Französische Bulldoggen lieben ihre Menschen über alles, sind anhänglich und verspielt. Unser Platz 4: Bei dieser Rasse spalten sich die Gemüter. Für manche sind sie die Allersüßesten, für andere zu klein, um als Hunde durchzugehen: Chihuahuas. Tatsächlich handelt es sich um die kleinste Hunderasse der Welt – und um eine Rasse mit Geschichte: Ihr Ursprung reicht bis zu den Azteken zurück und ihr Name stammt von einer Region in Mexiko. Es wird von den alten Kulturen überliefert, dass man in ihnen den Führer toter Seelen auf ihrer Reise ins Jenseits sah. Im 19. Jahrhundert fanden sie dann ihren Weg über Amerika nach Europa – und heute erfreuen sie sich auch bei uns größter Beliebtheit als treue, lebhafte Zwerge. Auf Platz 3: deutsche Schäferhunde. Sie haben gar nicht so viel Tradition, wie man vielleicht meinen könnte: typische Schäferhunde werden erst seit dem 19. Jahrhundert gezüchtet. Früher einmal haben sie tatsächlich Schafe gehütet, heute werden die gelehrigen und ehrgeizigen Freunde aber vor allem gerne bei der Polizei, beim Zoll oder als Rettungshunde eingesetzt. Und dass sie bei den Hundehaltern in Deutschland so beliebt sind, liegt sicher auch daran, dass sie in vielen Filmen und Serien eine echt gute Figur machen. Berühmt und beliebt bei Groß und Klein: Labrador Retriever, Platz 2 unserer Top Ten. Diese Rasse stammt von der Ostküste Kanadas, ihr Name geht auf die kanadische Labrador-Halbinsel zurück. Wusstet ihr, dass ursprünglich alle Labbis schwarzes Fell hatten? Die hellen anderen Farben gibt es erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts – vorher galt sie nämlich als Fehlzüchtung. An Gutmütigkeit sind Labradore kaum zu übertreffen. Sie sind kinderlieb und spielfreudig, sehr gelehrig und intelligent – deshalb sind sie auch häufig als Arbeitshunde zu finden. Wie der Golden Retriever lieben sie das Apportieren und das Wasser. Und ihre Menschen! Und jetzt kommt Platz 1 und damit die beliebteste Hunderasse in Deutschland: Mischlingshunde! Klar, das ist eigentlich keine eigene Rasse – daher haben die Hunde auch keine typischen Merkmale. Jeder Mischlingshund ist einfach einzigartig. Und deshalb lieben die Menschen sie auch so. Hinzu kommt: Sie sind meist robuster als Rassehunde und werden oft älter. Es gibt zwei Arten von Mischlingshunden: zufällige Kreuzungen – die früher mal abfällig Promenadenmischungen genannt wurden – und geplante Züchtungen – auch Hybridhunde genannt. Ihr kennt sicher die beliebten Labradoodles – eine Mischung aus Pudel und Labrador. Sie bilden schon fast eine eigene Rasse. Und naja, letztendlich sind ja alle anerkannten Hunderassen irgendwann einmal durch Kreuzungen entstanden und waren zunächst Mischlinge. Erst durch ihre Beliebtheit haben sie sich dann als Rassen etabliert. Wir dürfen also gespannt sein, welche neuen Hunderassen es wohl in 50 Jahren geben wird. Ihr wollt noch mehr Infos über Hunde? Dann abonniert doch unseren Kanal und klickt auf das Glöckchen. – Tschau!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *