Labrador Retriever [2018] Rasse, Aussehen & Charakter


Prominente Besitzer eines Labrador Retrievers
waren und sind Henry Kissinger, Königin Beatrix, Bill Clinton oder Wladimir Putin. Der Labrador gilt mit seinem freundlichen
und ausgeglichen Wesen als weltweit äußerst beliebte Hunderasse. Schnell freundet er sich auch mit Fremden
an, wenn er das eine oder andere Leckerli in deren Hosentaschen vermutet. Geschichte und Herkunft des Labrador Retrievers Die Entstehung der Rasse ist nicht eindeutig
zu belegen. Als Herkunftsgebiet des Labrador Retrievers
gilt aber die kanadische Ostküste mit der Provinz Neufundland und Labrador. Seine Vorfahren vermutet man im schwarzen
Wasserhund. Schon im Jahr 1494 fanden englische Kaufleute
aus Bristol bei der Entdeckung Neufundlands einen Hund, der in Aufzeichnungen bereits
mit unterschiedlichen Namen wie Neufundländer oder Labrador bezeichnet wurde. Im Laufe 19. Jahrhunderts brachten Fischer den Hund nach
England mit. Hier erhielt er endgültig den Namen „Labrador“. Die entstehende Rasse wurde weiterentwickelt
und unterschied sich immer stärker vom schwereren und größeren Neufundländer. Schnell entwickelte sich der Labrador zu einem
vielseitigen und beim englischen Adel beliebten Jagdhund. Geblieben ist die große Liebe zum Wasser,
ein Fell mit wasserabstoßenden Eigenschaften, eine gute Nase, Gelehrigkeit und Ausdauer. Ursprünglich wurde er als Jagd- und Apportierhund
gezüchtet, denn „to retrieve“ bedeutet ins Deutsche übersetzt „zurückbringen“. Und so erwies er sich stets als zuverlässiger
und leichtführiger Begleiter, um die gefiederte Beute aus den Gewässern zu apportieren. 1903
wurde er vom britischen Kennel Club und 1954 von der FCI anerkannt Erscheinungsbild des Labrador Retrievers Der „Labbi“, wie er auch liebevoll von
seinen Fans genannt wird, zählt zu den sechs verschiedenen Retrieverrassen, die jedoch
stark im Wesen und Aussehen variieren. Die Widerristhöhe beträgt beim Rüden 56
bis 57 Zentimeter, während die Hündin eine Größe zwischen 54 und 56 Zentimeter erreicht. Das Gewicht liegt je nach Geschlecht zwischen
25 und 38 Kilogramm. Der mittelgroße, stark gebaute Hund hat einen
markanten Schädel und einen breiten Brustkorb. Das Fell kann eine schwarze, rötliche oder
schokoladenartige, sowie die bekannte hellcreme Färbung aufweisen, durch die er gerne mit
dem beliebten Golden Retriever verwechselt wird. Hunde mit schwarzem Fell besitzen braune Augen
mit schwarzen Augenrändern, schokoladenfarbene Exemplare haben braune oder hellbraune Augen
mit brauner Ränderung. Das Haarkleid ist kurz und mit dichter Unterwolle
versehen. Typisch sind die mittelgroßen Schlappohren
und der buschige otterartige Schwanz. Wesen und Charakter des Labrador Retrievers Dieser Hund besitzt einen vielseitigen Charakter
und viel Lebensfreude. Mit seinem treuherzigen Blick will er die
Wünsche seines Besitzers erraten und ihm gefallen. Er ist aufmerksam und bewegungsfreudig und
kann gut als Einzelhund gehalten werden, benötigt aber einen engen Familienanschluss. Stets bleibt er freundlich, auch wenn ihm
fremde Menschen oder Kinder zu nahe kommen. Damit ist er ein idealer Hund für Familien
und Anfänger in der Hundehaltung. Auch in der Nähe von gleichgeschlechtlichen
Hunden zeigt er keine Aggressivität. Generell ist der Labbi gehorsam und lässt
sich sehr leicht führen. Allerdings frisst er für sein Leben gerne,
was aber beim Lernen als Belohnung in Form von Leckerlis zur positiven Verstärkung eingesetzt
werden kann. Durch seine Eigenschaften ist er auch hervorragend
als Blinden- Drogenspür- oder Rettungshund einsetzbar. Er behält stets einen gewissen Jagdtrieb
bei, ist aber als Wachhund gänzlich ungeeignet. Auslauf und Pflege des Labrador Retrievers Diese Hunde lieben lange Spaziergänge, am
besten mit Möglichkeiten zum ausgiebigen Baden, denn das Wasser ist das liebste Element
des Labradors und er besitzt eine gute Schwimmtechnik. Er apportiert gerne und ist durch sein bewegungsfreudiges
Wesen auch für Agility und Dummyarbeit sehr gut geeignet. Mit seinem kurzen Fell ist der Labbi sehr
pflegeleicht. Da die anhänglichen Fellnasen wegen ihres
häufigen Hungergefühls zu Übergewicht neigen, sollte man die Gabe von Leckerlis neben zwei
Rationen Futter pro Tag stets kontrolliert dosieren.

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